Die curviLINEAR Technik ermöglicht Projektionen auf gleichmäßig gebogene Flächen wie Kugeln, Kuppeln oder 360° Leinwänden. Dabei wird nicht wie bei der AVC-WARP Technik das "Monitorbild" einfach verzerrt, sondern es wird eine völlig neue Projektionsmathematik verwendet. Diese berechnet die Abbildung der Objekte auf eine Kugelförmige Leinwand und nicht auf eine gewohnte ebene Fläche wie das normale Monitorbild. Ermöglicht wird dies, weil screenAV komplett dreidimensional arbeitet!
...
mehr:
Bei diesem Video sehen Sie den Vorteil bei einer "einfachen" 360-grad Panorama-Projektion. Wenn das Panorama-Bild (in screenAV zu einem Zylinder verformt) gekippt wird, entsteht dadurch ein echter 3D-Raum-Effekt.
Bild öffnen!
Simulation:
Im unteren Video sehen Sie die tatsächliche Monitor-Ausgabe vom oberen Beispiel. 10 Einzel-Projektionen (
"Head" 0 bis 9) erstrecken sich über 360°.
Die
rote Linie deutet an, wie stark das Bild verformt wird,
obwohl es nur durch einen einfachen
Rotations-Befehl gekippt wird.
Ohne
curviLINEAR würde die Linie gerade bleiben, und es wäre auf der runden Leinwand "schief".
Die
10 "Heads" wurden hier aus Platzgründen
2-Reihig angeordnet.
Da screenAV
dreidimensional arbeitet,
können Objekte durch den Raum fliegen. Bei einer 360° Projektion entsteht ein "Rundum"-Blick.
curviLINEAR Technik
Die Berechnung der
curviLINEAR Projektion erfolgt über die 3D-Grafikkarte. Jeder
Vertex-Punkt wird neu berechnet.
Dies erfordert leistungsfähige moderne Grafikkarten.
Bei der Produktion ist auch auf einer genügend hohen
Vertex-Punkt-Anzahl für jedes Objekt zu achten.
Im folgenden Beispiel wird ein Ball und ein Quader mit der normalen Projektion verglichen.
Der Kamera-Winkel wurde sehr stark geöffnet (90°) um den Effekt zu verdeutlichen.
|
Normale Projektion:
|
curviLINEAR Projektion:
|
Der Ball verzerrt. Die geraden Linien des Quaders bleiben gerade.

|
Der Ball verzerrt nicht, dafür aber die Linien des Quaders.

|
|
curviLINEAR Projektion auf Ball projiziert:
|
Hier wurde die obere "curviLINEAR Projektion" auf eine Kugel projiziert.
Die Verzerrung des Quaders gleichen sich dann wieder aus.
Dies kann allerdings hier nicht richtig verdeutlicht werden, da wir ja immer einen ebenen Monitor haben.
In einer echten Kugel-Projektion würden alle Objekte, vom Zentrum aus betrachtet, richtig dargestellt werden.

|